Heute ist Welt-Aids-Tag.
Für eine Weile habe ich mal bei einem kleinen Verein gearbeitet, der sich schwerpunktmäßig mit dem Thema HIV auseinandersetzte.
Dabei wurde insbesondere ein Dorf in Kenia intensiv betreut. Der Großteil der Menschen dort war mit HIV infiziert, viele der Kinder Waisen. Dort waren vor allem Bildung, der Zugang zu Medikamenten und Selbstversorgung zentrale Themen. Der Verein ist aber auch in Deutschland aktiv und arbeitet dort mit Jugendlichen in kreativen Projekten (zum Beispiel in Theaterworkshops) daran dass sich Jugendliche mit dem Thema HIV und Aids auseinandersetzen.
In dieser Zeit ist mir aufgefallen, wie wenige Erwachsene sich eigentlich mit dem Thema auseinandersetzen: HIV ist für viele ein Thema, von dem sie selbst nicht betroffen sind.
Oben seht ihr einen Spot des polnischen Roten Kreuzes. In Polen sind 35% der Neuansteckungen mit HIV auf ungeschützen Sex zurückzuführen. In dieser Kampagne kursieren Freundschaftsanfragen eines Mädels auf Facebook. Der Klick auf ihr Profil zeigt ein vielversprechendes Foto. Na, dann: Freundschaftsanfrage akzeptieren. Erst dann offenbart sich das obige Video.
Mir gefällt an dieser Kampagne, dass es auf genau den bereits angesprochenen Punkt aufmerksam macht: HIV findet nicht nur in Afrika oder in der Schwulen-Szene statt, sondern betrifft uns alle.
(Video gefunden bei osocio, und zwar hier)